Allgemein, Beratungen

Hochsensibel

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gehörst Du zu den hochsensiblen Menschen? Oder hast Du hochsensible Kinder?

Das Wichtigste ist zu wissen, dass Hochsensibilität als Wesenzug, als Charaktereigenschaft anerkannt ist. Es handelt sich also nicht um eine Krankheit oder eine Störung.

Aus der medizinischen Sicht spricht man von einem offenen Reizleitungssystem und ca. 30 % der Menschen sind hochsensibel. Die Nervenleitbahnen sind empfänglicher für Einflüsse jeglicher Art. Das bedeutet, dass mehr Reize aus der Umgebung als auch aus dem Körperinneren aufgenommen werden und in der Folge verarbeitet werden müssen. Bei einem hochsensiblen Mensch sieht es im Alltag so aus, dass er intensiver hört, sieht, riecht, schmeckt, fühlt und auch Stimmungen anderer Menschen intensiver wahrnimmt. Die hochsensiblen Menschen sind in der Regel damit überfordert und ziehen sich immer wie mehr vom Aussen zurück. Oftmals sogar in die Einsamkeit, weil das Umfeld es nicht versteht. Hochsensibilität wirkt sich bis auf die Organ- und Hormonebene aus und verstärkt sich, je älter wir werden. Dazu kommt, dass wir ständig von Elektrosmog und vielen anderen Reizen immer wie mehr überflutet werden und auch diese haben einen Einfluss auf unser Sein. Die Folge sind Reizdarmsyndrom, Allergien, Schlaflosigkeit um nur einige davon zu nennen.

Seit vielen Jahren wird über die Hochsensibilität geforscht und es ist wichtig zu lernen, wie man damit umgeht. Ein erster Schritt ist, die eigene Hochsensibilität zu erkennen und zu akzeptieren. Es gibt die Möglichkeit mit verschiedenen Übungen und „Hausaufgaben“ zu arbeiten um die Hochsensibilität als Ressource und somit zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Garajonay, Nationalpark, La Gomera

Ein Schritt zur Selbsthilfe ist, dass Du Dich regelmässig erdest. Stell Dir einfach vor, wie  Wurzeln aus Deinen Füssen wachsen und immer wie tiefer in die Erde hineinwachsen. So kannst Du ganz bewusst Deine Wurzeln bis ins Zentrum von Mutter Erde wachsen lassen. Nimm wahr, wie im Zentrum von Mutter Erde eine wundervolle nährende und liebende Energie vorhanden ist, die sich mit Deinen Wurzeln verbindet und so Deine Wurzeln bis zu Deinen Füssen energetisiert und Deine Wurzeln mit dieser nährenden Energie auflädt.

Du kannst auch so oft wie möglich barfuss gehen oder Du gehst in die Natur und umarmst einen Baum. Es gibt natürlich noch weitere Erdungsübungen. Wichtig ist, dass Du die Erdungsübung machst, die für Dich stimmig ist. Ein weiterer Schritt ist, Dich abzugrenzen. Dies kannst Du z.B. mit Heilsteinen wie Turmalin, Schungit oder anderen schwarzen Steinen machen. Und es gibt noch weitere Steine, die das Abgrenzen und einen gewissen Schutz ermöglich. Vor kurzem bin ich auf den Stein Brochantit gestossen, der gleichzeitig auch hilft, sich vor Elektrosmog, WLAN, Handystrahlen, usw. zu schützen.

Auf meinem spirituellen Weg habe ich sehr viele Methoden kennengelernt, die helfen, sich abzugrenzen und sich zu erden. Darunter sind nebst Heilsteinen, Bachblüten, meinen eigenen gechannelten Essenzen auch Qi Gong. Qi Gong, die Kunst der stillen Bewegung. Sehr gerne kann ich Dir eine für Dich passende Qi Gong Übung beibringen. Zum einen gibt es spezielle Übungen für das Abgrenzen und weiter auch Übungen, die das Nervensystem beruhigen.

Ein weiterer Aspekt beim Thema Hochsensibel ist die Ernährung. Ich habe selbst vor kurzen eine spannende Erfahrung mit Zucker gemacht. Ja, auf Zucker sollte man wenn möglichst verzichten und eigentlich weiss man es ja. Ich habe angefangen, meine Ernährung umzustellen und hatte dann an einem Abend – nach einem Qi Gong Ausbildungstag – Schokolade und somit mehr Zucker konsumiert. Die Folge war, dass ich eine schlaflose Nacht hatte, weil der Zucker in meinem Körper gewirkt hat, als hätte ich jede Menge Koffein zu mir genommen. Mein Körper hat es dann auch in den Qi Gong Übungen gezeigt, dass es zuviel wahr. Jeder von uns hat seine eigene persönliche Ernährung und es gibt viele Ernährungsmethoden. Wichtig ist, dass Du für Dich selbst auch herausfindest, was Dir gut tut und was nicht. Aber Zucker ist bekannt, welchen Einfluss es auf unseren Körper hat. Und wir nehmen alle zuviel Zucker zu uns.

Wenn Du Kinder hast, die hochsensibel sind, dann kannst Du mit Ihnen auch verschiedene Übungen machen. Bei Kindern entwickelt sich das ganze Energiesystem mit den Chakren und den Meridianen erst beim Heranwachsen und je nach Alter ist es etwas schwieriger, ihnen Übungen zum Erden beizubringen. Hochsensible Kinder verlieren öfters ihre Erdung und was ich da empfehle ist, dass Du als Mutter/Elternteil Dein eigenes Kind öfters umarmst, dies holt ein hochsensibles Kinder wieder etwas auf die Erde zurück. Kinder mögen es auch, wenn ihre Füsse massiert werden.

Es ist nicht jeder Hochsensibel, wenn auch gewisse Beschreibungen aus Büchern auf jeden zutreffen können. Es gibt unterschiedliche Tests, die man durchführen kann. Ich war kürzlich an einer Tagung mit etwa rund 500 anderen Therapeuten und wir haben von den beiden Referentinnen (2 Ärztinnen) wunderbare Werkzeuge mitbekommen, wie man die Klienten unterstützen kann. Und auch für mich war es eine Reizüberflutung mit soviel Menschen in einem Raum zu sein, so dass ich dankbar war, während der Mittagspause an die frische Luft und auf einen längeren Spaziergang gehen zu können.

Sehr gerne unterstütze ich Dich, wenn Du mehr darüber wissen möchtest. Wir können gemeinsam auch einen Test ausfüllen, um den Grad der Hochsensibilität festzustellen. So kann mit Übungen, Meditationen sowie verschiedenen Hilfsmitteln wie Bachblüten, Homöopathie, Akupressur uvm. die Person individuell unterstützt und gestärkt werden. Bei Interesse gründe ich auch sehr gerne eine Selbsthilfegruppe für Hochsensible, bei welcher sich Gleichgesinnte regelmässig austauschen können.

Wie sind Deine Erfahrungen mit der Hochsensibilität? Ich freue mich, wenn Du hier auf meinem Blog einen Kommentar hinterlässt.

Herzlichst,
Florence Zumbihl
Ganzheitliche Therapeutin
Sensitive – Medium

 

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