Allgemein, Entwicklung, Schlafstörungen

Digitale Demenz

Liebe Leserin, lieber Leser,

Als anerkannte und zertifizierte Therapeutin bekomme ich regelmässig Mails mit Informationen über sehr interessante Veranstaltungen. Zum einen bin ich durch meine ausgeprägten Hellsinne stark auf der Spirituellen Ebene unterwegs. Auf der anderen Seite bin ich sehr an wissenschaftlichen und schulmedizinischen Hintergründen interessiert. So verwundert es vielleicht nicht, dass früher Ärztin einer meiner Berufswünsche war. Als ausgebildete Therapeutin kann ich auf beides zurückgreifen. So bringe ich immer beide Seiten in Einklang – wie Yin und Yang. Als gegenseitige Ergänzung, weil es meiner Meinung nach beides braucht.

Kürzlich erhielt ich wieder eine eMail mit einem spannenden Vortrags- und Weiterbildungsangebot. Dabei blieb meine Aufmerksamkeit bei einem Vortrag mit dem Namen „Digitale Demenz“ hängen. Dabei geht es z.B. darum, wie man sich das Wissen vor der Zeit des Internets angeeignet hat und wie man es sich heute aneignet.  Und welche Auswirkungen es auf das menschliche Gehirn hat. Früher hat man Bücher gewälzt, sich mit den Themen auseinandergesetzt. Heute möchte man schnell etwas wissen und „googelt“ es einfach.

Wir leben immer mehr in der Digitalen Welt und wir kommen heute gar nicht mehr ohne Computer, Mobiltelefon, Internet, Apps, Social Media und „Dr. Google“ 😉 aus. Wenn Du zu meiner Generation gehörst (ui – tönt das alt😂), so bist Du ohne dies aufgewachsen. Gespielt wurde draussen an der frischen Luft – ohne dabei ständig erreichbar zu sein. Telefonieren ging nur von zuhause oder von einer Telefonzelle aus. Und man wusste sehr viele Telefonnummern auswendig. Und heute? Wieviele Telefonnummern kennst Du noch auswendig? Angenommen, Du vergisst Dein Mobiltelefon zuhause, oder der Akku ist leer oder noch schlimmer – es ist kaputt. Könntest Du im Notfall jemanden von einem anderen Telefon aus anrufen?

Dadurch, dass die jüngere Generation mit Internet, Smartphone & Co aufgewachsen ist, kennen sie es gar nicht anders. Aber was bedeutet das für die grauen Hirnzellen? Das Wissen wird nicht mehr so gespeichert und wir wissen alle noch nicht, wohin das führen wird. Kein Wunder gibt es den Begriff Digitale Demenz.

Ich möchte Dich dazu inspirieren, Dir Gedanken darüber zu machen. Wann hast Du das letzte Mal ein Buch in gedruckter Form gelesen? Oder wann hast Du das letzte Mal etwas Komplexes auswendig gelernt? Du kannst z.B. anfangen, eine neue Sprache zu lernen oder etwas anderes, was Dir Spass macht. 😃 Wichtig ist, die grauen Hirnzellen und somit das Langzeitgedächtnis zu trainieren. Und dies hat nichts mit dem Alter zu tun.😉

Herzliche Grüsse
Florence Zumbihl
EMR-zertifizierte Therapeutin
Spirituelle Lehrerin

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